8/9/2005

Kamerun Reiseführer

Abgelegt unter: — phil @ 10:49 am

Fläche
475.442 qkm.
Bevölkerungszahl
14.691.000 (1999).
Bevölkerungsdichte
31 pro qkm.
Hauptstadt
Yaoundé. Einwohner: 1.372.800 (1999). Douala ist die wirtschaftliche Hauptstadt.
Geographie
Kamerun grenzt im Westen an den Golf von Guinea, im Nordwesten an Nigeria, im Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik und im Süden an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Die Halbwüste im Norden geht in die hügelige Adamaoua-Savanne über. In dieser Region, die im Westen an die üppig-grünen Mandara-Berge grenzt, gibt es zahlreiche Tierschutzgebiete und Mineralvorkommen. In den Mandara-Bergen entspringt der Fluß Benue, der im Westen in den Niger mündet. Wasserfälle und bis zu 2000 m hohe Vulkangipfel, die mit Bambus bewachsen sind, befinden sich im Nordwesten. An der landwirtschaftlich genutzten Küste gibt es Mangrovensümpfe, hinter denen ein breiter Waldgürtel zum Savannenhochland ansteigt.
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1972. Verfassung von 1972. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird auf 5 Jahre gewählt. Staatsoberhaupt: Paul Biya, seit 1982. Regierungschef: Peter Mafani Musonge, seit 1996. Unabhängig seit Januar 1960 (Ost-Kamerun; ehemaliges französisches Mandatsgebiet), seit Oktober 1961 (West-Kamerun; ehemaliges britisches Mandatsgebiet).
Sprache
Amtssprachen sind Englisch (20%) und Französisch (80%). Laut Verfassung wird beiden Sprachen die gleiche Stellung eingeräumt. Bantu, Semibantu und andere afrikanische Sprachen sind gebräuchlich.
Religion
53% Christen, 25% Anhänger von Naturreligionen, 22% Muslime.
Ortszeit
MEZ (UTC + 1).
Netzspannung
220/110 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
237. Keine Ortsnetzkennzahlen. Die größeren Städte können direkt angewählt werden. Die nationalen Telefonverbindungen sind häufig schlecht. Telefone sind in Postämtern und Restaurants vorhanden, in den größeren Orten gibt es Telefonzellen. Internationale Telefonanrufe können von Intelcam-Büros getätigt werden. Es gibt Telefonkarten.
Mobiltelefon
GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen MTN Cameroon Ltd und Mobilis.
Faxservice
Steht in den Intelcam-Büros zur Verfügung.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter: Camnet (Internet: www.camnet.cm). Es gibt immer mehr Internetcafés in den größeren Städten. Außerhalb von Yaoundé und Douala sind die Gebühren für Internetnutzung oft sehr viel höher.
Telegramme
Können in den Postämtern von Yaoundé und Douala sowie in größeren Hotels aufgegeben werden, der Vorgang dauert jedoch lange.
Post
Briefmarken sind nur in Postämtern erhältlich. Luftpost nach Europa benötigt ca. eine Woche. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30-18.00 Uhr.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

8/7/2005

Guinea-Bissau Reiseführer

Abgelegt unter: — phil @ 1:34 pm

Fläche
36.125 qkm.
Bevölkerungszahl
1.285.715 (offizielle Schätzung 2000).
Bevölkerungsdichte
35,6 pro qkm.
Hauptstadt
Bissau. Einwohner: 300.000 (1999).
Geographie
Guinea-Bissau grenzt im Norden an den Senegal, im Südwesten an den Atlantik und im Osten an die Republik Guinea. Zu Guinea-Bissau gehören auch das Arquipélago dos Bijagós und die Insel Bolama. Das Land ist vorwiegend flach, die höchste Erhebung (300 m) ist nahe der Grenze zu Guinea. Die Küstenregion besteht aus dichtem Wald und Mangrovensümpfen, das Landesinnere größtenteils aus Savanne.
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1984. Neue Verfassung von 1999. Die Nationalversammlung mit 102 Mitgliedern wird alle 5 Jahre gewählt. Staatsoberhaupt: Koumba Yalá Kobde Nhanca, seit 2000. Regierungschef: Mario Pires, seit 2002. Unabhängig seit September 1974 (ehemalige portugiesische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Portugiesisch, die Mehrheit der Bevölkerung spricht jedoch Crioulo (kreolisches Portugiesisch). Westafrikanische Stammessprachen wie Fulani und Balante werden ebenfalls gesprochen.
Religion
Naturreligionen (45%); außerdem Muslime (45%) und christliche Minderheiten (8%, vorwiegend Katholiken).
Ortszeit
MEZ - 1 (UTC).
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
245. Anrufe ins Ausland sind nur über die Vermittlung möglich. Es gibt nur wenige öffentliche Telefone und Telefonanrufe sind teuer.
Telegramme
Können im Hauptpostamt von Bissau aufgegeben werden.
Post
Inlandpost ist sehr unzuverlässig; Post ins Ausland ist lange unterwegs.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

8/5/2005

Guinea

Abgelegt unter: — phil @ 12:45 pm

Fläche
245.857 qkm.
Bevölkerungszahl
7.251.000 (1999).
Bevölkerungsdichte
30 pro qkm.
Hauptstadt
Conakry. Einwohner: 1.508.000 (Großraum, 1995).
Geographie
Guinea liegt in Westafrika und grenzt im Nordwesten an Guinea-Bissau, im Norden an den Senegal und Mali, im Osten an Côte dIvoire, im Süden an Liberia und im Südwesten an Sierra Leone. Guineas Flüsse versorgen einen Großteil Westafrikas mit Wasser. Der Niger fließt vom südlichen Hochland nach Norden durch Mali, bevor er sich wieder nach Süden wendet (durch Niger, Benin nach Nigeria). Die Küstenebene besteht aus Mangrovensümpfen, während die Fouta-Djalon-Hügel im Landesinneren mehrere Gebirgszüge und Plateaus in Westguinea bilden. Im Nordosten liegen die Sahelzone, die sich bis nach Mali erstreckt. Der Süden ist gebirgig.
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1991 (III. Republik). Verfassung von 1991. Das Parlament (114 Mitglieder) wird alle 4 Jahre gewählt. Staatsoberhaupt: Lansana Conté, seit 1984. Regierungschef: Laimine Sidime, seit 1999. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1958 (ehemalige französische Kolonie).
Sprache
Französisch ist Amtssprache; einheimische Sprachen sind u. a. Susu, Mande und Ful.
Religion
Überwiegend Muslime; christliche Minderheiten und Naturreligionen.
Ortszeit
MEZ - 1 (UTC).
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Selbstwählferndienst. Telefonverbindungen sind schlecht, Auslandsgespräche müssen über die Vermittlung geführt werden. Begrenzte Telefon- und Faxverbindungen gibt es normalerweise von 18.00-06.00 Uhr.
Landesvorwahl
224.
Mobiltelefon
GSM 900. Mobilfunkgesellschaften sind Celtel Guinea (Internet: www.msi-cellular.com), Spacetel Guinee und Sotelgui.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter: ETI-Bull (Internet: www.eti-bull.net) und BINNTA.
Post
In der Hauptstadt gibt es Postämter.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

8/4/2005

Ghana Reiseführer

Abgelegt unter: — phil @ 10:13 am

Fläche
238.537 qkm.
Bevölkerungszahl
19.894.014 (2001).
Bevölkerungsdichte
83,4 pro qkm.
Hauptstadt
Accra. Einwohner: 1.000.000 (1995).
Geographie
Ghana grenzt im Norden an Burkina Faso, im Osten an Togo, im Süden an den Atlantik und im Westen an Côte dIvoire. Eine schmale, nach Osten hin breiter werdende Grasebene erstreckt sich von der Küste ins Landesinnere. Der Westen und Süden sind von dichtem Regenwald bedeckt. Im Norden herrscht bewaldetes Hügelland vor; trockene Savanne und Waldgebiete schließen sich an. Der äußerste Norden besteht aus einem durchschnittlich 500 m hohen Plateau. Die Akuapim-Hügel im Osten verlaufen parallel zur Grenze nach Togo. Der Rote und der Weiße Volta fließen von Burkina Faso kommend in den Volta-Stausee, den größten künstlichen See der Welt.
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1979. Verfassung der IV. Republik von 1993. Parlament mit 200 Abgeordneten; Legislaturperiode: 4 Jahre. Staats- und Regierungschef: John Agyekum Kufuor, seit 2001. In der neuen Verfassung wurden ein Mehrparteiensystem und das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Unabhängig seit 1957 (ehemalige britische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Englisch. Die afrikanischen Sprachen Twi, Fanti, Ga, Ewe, Dagbani, Hausa und Nzima sind weit verbreitet.
Religion
Christentum (60%), Islam und Naturreligionen.
Ortszeit
MEZ - 1 (UTC).
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
233. Das moderne Telefonnetz ermöglicht Verbindungen zu allen Ortschaften.
Mobiltelefon
Mobilfunkgesellschaften umfassen Ghana Telecommunications Company Ltd (GSM 900; Internet: www.ghanatel.net) und SPACEFON (GSM 900; Internet: www.spacefon.com).
Faxservice
In Accra.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter: Ghana.com (Internet: www.ghana.com). In Accra gibt es fünf Internetcafés, in Tema eines.
Telegramme
Können bei der Ghana Telecom aufgegeben werden (High Street, Accra; Circle Post Office, Accra und Stewart Avenue, Kumasi). Es gibt drei Tarife.
Post
Luftpost nach Europa braucht ca. zwei Wochen.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

8/3/2005

Gambia Reiseführer

Abgelegt unter: — phil @ 12:10 pm

Fläche
11.295 qkm.
Bevölkerungszahl
1.411.205 (2001).
Bevölkerungsdichte
124,9 pro qkm.
Hauptstadt
Banjul. Einwohner: 50.000 (1995).
Geographie
Gambia liegt an der afrikanischen Atlantikküste und besteht aus einem schmalen Landstreifen, der an keinem Punkt breiter als 50 km ist und sich an beiden Ufern des Flusses Gambia entlang von Ost nach West erstreckt. Gambia, die westlichste und kleinste Nation Afrikas, grenzt im Westen an den Atlantik und ist sonst ausschließlich vom Senegal umschlossen. Das Land besteht überwiegend aus einem niedrigen Plateau, das zum Atlantik hin ansteigt und von einigen Tafelbergen sowie vom Fluß Gambia und seinen Nebenflüssen aufgelockert wird. Die Region um Georgetown wird im Norden von felsigen Hügeln umschlossen. Mangrovensümpfe herrschen an der Küste und den Flußufern vor, nur am unteren Ende des Flusses überwiegen steile rote Ufer, auf denen Bambus und üppiger Regenwald wachsen. Die parkähnliche Savanne, die weitgehend mit Palmen, Mahagoni-, Rosenholz- und Gummibäumen bewachsen ist, macht einen Großteil der Landschaft aus. An der Flußmündung am Atlantik gibt es eindrucksvolle Sandsteinklippen und 50 km Strände.
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1970. Neue Verfassung seit 1997. Einkammerparlament mit 49 Mitgliedern. 45 Abgeordnete des Parlaments werden auf 5 Jahre gewählt, 4 Mitglieder werden vom Staatsoberhaupt ernannt. Staats- und Regierungschef: Yayah Jammeh, seit 1994. Unabhängig seit 1965 (ehemalige britische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Englisch. Manding, Ful und Wolof sind ebenfalls weit verbreitet. Im übrigen werden auch Jola, Serahule und Arabisch gesprochen.
Religion
95% Moslems, christliche und animistische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ - 1 (UTC).
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Runde oder eckige (englische) Dreipolstecker.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
220. Keine Ortsnetzkennzahlen.
Mobiltelefon
GSM 900. Netzanbieter sind GAMTEL (Internet: www.gamtel.gm) und Africell (Gambia) Ltd.
Faxanschlüsse
GAMTEL hat neun Faxbüros in Banjul; einige sind 24 Stunden geöffnet.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter sind GAMTEL (Internet: www.gamtel.gm) und Quantumnet (Internet: www.qanet.gm). In größeren Städten findet man Internetcafés.
Telegramme
GAMTEL (Cameron Street, Banjul) bietet diesen Service in mehreren Büros an.
Post
Luftpost nach Europa braucht mindestens 3 Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-13.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

8/2/2005

Gabun Reiseführer

Abgelegt unter: — phil @ 8:15 am

Fläche
267.667 qkm.
Bevölkerungszahl
1.385.000 (1999).
Bevölkerungsdichte
5,2 pro qkm.
Hauptstadt
Libreville. Einwohner: 420.000 (1993).
Geographie
Gabun wird im Westen vom Atlantik, im Norden von Äquatorialguinea und Kamerun und im Süden und Osten von der Republik Kongo begrenzt. Die üppige tropische Vegetation (82% des Landesinneren) geht stellenweise in Savanne über. Die zahlreichen Flüsse sind die Hauptverkehrsadern, an deren Ufern die meisten Siedlungen entstanden. Es gibt etwa 40 Bantu-Gruppen, die größten sind die Fang, Eshira, Adouma, Batéké u. a. Pygmäen leben auch in Gabun. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der Küstenregion und an den Flußufern.
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1961. Verfassung von 1991, letzte Änderung 1995. Nationalversammlung mit 120 und Senat mit 91 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: El Hadj Omar Albert-Bernard Bongo, seit 1967. Regierungschef: Jean-François Ntoutoume, seit 1999. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Französisch. Fang sowie die Bantu-Sprachen wie Eshira, Batéké, Bapounou und Bandgabi.
Religion
Katholiken (52%), Naturreligionen (40%), Protestanten (8%) und Moslems (1%).
Ortszeit
MEZ (UTC + 1).
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Selbstwählferndienst. Keine Ortsnetzkennzahlen. Fast alle öffentlichen Telefonzellen benötigen eine Telefonkarte.
Landesvorwahl
241.
Mobiltelefon
GSM 900; Mobilfunkgesellschaften sind Celtel Gabon SA (Internet: www.msi-cellular.com), Telecel Gabon SA (Internet: www.telecel.co.ga) und Libertis.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter ist internetgabon (Internet: www.internetgabon.com). Es gibt eine wachsende Anzahl an Internetcafés in Libreville.
Telegramme
Können in größeren Hotels und im Hauptpostamt von Libreville aufgegeben werden.
Post
Luftpost nach Europa benötigt mindestens eine Woche. Eilige Briefe sollten per Einschreiben und Eilboten geschickt werden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

8/1/2005

Eritrea Reiseführer

Abgelegt unter: — phil @ 8:27 am

Fläche
121.144 qkm.
Bevölkerungszahl
3.991.000 (1999).
Bevölkerungsdichte
33 pro qkm.
Hauptstadt
Asmara. Einwohner: 400.000 (1994).
Geographie
Nachbarländer der am Roten Meer gelegenen Republik sind Äthiopien im Südwesten, Djibouti im Südosten und der Sudan im Nordwesten. Im Küstentiefland herrscht feucht-heißes Klima. Das gebirgige Landesinnere ist fruchtbar und wird landwirtschaftlich genutzt.
Staatsform
Republik seit 1993. Verfassung von 1997. Übergangsparlament mit 104 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef der Übergangsregierung: Isayas Afewerki (seit 1993). 1941-1952 unter britischer Führung; ab 1962 Provinz von Äthiopien, seitdem herrschten ständig Unruhen und Bürgerkriege. Eritrea und Äthiopien haben am 18. 06. 2000 ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Unabhängig seit 1993.
Sprache
Amtssprachen sind Arabisch und Tigrinya. Afar, Bilen, Kunama, Nara, Saho und Tigre werden gesprochen; Englisch ist Bildungs- und Geschäftssprache.
Religion
50% Christen (eritreisch-orthodoxe Kirche) und 50% Moslems.
Ortszeit
MEZ + 2 (UTC + 3).
Netzspannung
220/100 V.
Post- und Fernmeldewesen

Telefon
Begrenzter Selbstwählferndienst von und nach Asmara, Massawa und Assab. In der Regel müssen Auslandsgespräche über die Vermittlung geführt werden. Alle größeren Städte sind an das interne Telefonnetz angeschlossen.
Landesvorwahl
291.
Mobiltelefon
Derzeit gibt es kein Mobilfunknetz in Eritrea.
Faxdienste
Stehen im Büro der eritreischen Telekommunikationsgesellschaft in der Harnet Street in Asmara zur Verfügung; einige Hotels bieten ebenfalls Telefaxdienste an.
Internet/E-Mail
Hauptinternetanbieter sind EWAN Technical Solutions und die eritreische Post - und Telekommunikationsgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem USAID-Leland-Hilfsprojekt. Internetzugang ist in den größeren Städten vorhanden.
Telegramme
Internationale Telegramme können in Asmara aufgegeben werden.
Post
Der internationale Postverkehr ist noch nicht mit allen Ländern wieder aufgenommen worden. Mit Verzögerungen muß gerechnet werden.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.